Montag, 17. Mai 2010

Digigital agenda: digital communication is the market of the future

Digital Agenda: investment in digital economy holds key to Europe's future prosperity, says Commission report, and by the way, they are right saying this very clearly.


Europe's digital economy is growing in strength, spreading throughout all sectors of the economy and reaching into all areas of our lives, according to the European Commission's Digital Competitiveness report published today. Information and Communications Technologies (ICTs) have driven half of the productivity growth in Europe over the past 15 years. Six out of ten Europeans regularly use the internet. However, if Europe wants to fully exploit the potential benefits of the digital economy, it must step up a gear and provide faster broadband and an internet people trust, improve citizens' skills, and encourage even more ICT innovation. 

The European Commission will propose specific measures in these areas with its Digital Agenda for Europe, a flagship of the Europe 2020 strategy, to be launched shortly.

Digital Agenda Commissioner Neelie Kroes said: "Europe's digital economy is crucial to economic growth and prosperity. ICTs and high speed internet are as revolutionary in our lives today as the development of electricity and transport networks were over a century ago. But we need support for further internet development so that all citizens can benefit from the digital economy."

The report analyses recent developments in the ICT field. It provides significant evidence for the design of a Digital Agenda for Europe, the first European Commission flagship initiative to be launched shortly under the Europe 2020 strategy for smart, sustainable and inclusive growth.
Key driver of the economy

The report identifies the ICT sector as one of the key drivers of the European economy. Since 1995, ICTs have driven half of productivity gains in the EU, thanks to technological progress and investments in the sector. Data for 2004-2007 suggests that this investment has more recently started to deliver efficiency gains in the rest of the economy. The value added of the ICT industry on the European economy is around €600 billion (4.8% of GDP). The sector accounts for 25% of the total business investments in R&D in the EU. 

However, benefits from ICT in the US are greater. Europe needs structural reforms and a consistent digital agenda to unleash similar impacts.
6 out of 10 Europeans online

Across Europe, about 60% of the population use internet regularly and 48% on a daily basis. These levels compare well to the US where 56% use internet daily and 65% used it in the last three months. Nevertheless, in both the EU (30%) and the US (32%) about one third of the population has never been online.
Important socio-economic and geographical divides exist. In particular, the elderly, less educated and those on low incomes use the internet less and have lower skills levels. Increasing digital skills is crucial for building a European digital society. Again, the EU compares well to the US, although web-use is higher in older Americans (46% of people over 55 in the US have never used the internet compared to 59% in the EU) By contrast, in Korea and Japan differences between socio-economic groups are less marked.
EU is world's largest broadband market

In 2009 the EU broadband market was, once again, the largest in the world. Almost a quarter of EU citizens (24.8%) have a fixed broadband subscription. Although connection speeds are increasing, with 80% of fixed broadband lines in the EU now offering speeds above 2 Mbps, only 18% of them are above 10 Mbps. While these speeds are sufficient for basic web applications, they are not sufficient for more advanced applications like TV on demand. Europe 2020 set ambitious targets for all Europeans to have access to broadband of 30 Mbps or above. Higher speeds will require a move to next generation access networks (NGA). The EU lags significantly behind countries like Korea and Japan in the deployment of such networks. Migration to higher broadband capacity is an important structural challenge for the whole telecoms sector.
Online single market

Apart from playing a significant role in the growth of the European economy, the internet has a huge potential to strengthen the single market. However, the level of eCommerce and eBusiness varies across Member States and cross-border transactions are limited. Although 54% of internet users buy or sell goods via the internet, only 22% of them do so from other EU countries. By contrast, in the US eCommerce is more common place with 75% of internet users buying or selling online. This shows that Europe lacks a genuine digital single market, which is essential to stimulate the growth of European small and medium sized enterprises and to provide consumers with more choice at competitive prices.
Full text of the report, country factsheets, related studies and reports are available at:

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Digitale Agenda: Investitionen in die digitale Wirtschaft sind laut Kommissionsbericht der Schlüssel zu Europas künftigem Wohlstand

Die digitale Wirtschaft gewinnt in Europa zunehmend an Stärke, breitet sich über alle Wirtschaftszweige aus und durchdringt sämtliche Lebensbereiche – so ein heute von der Europäischen Kommission vorgelegter Bericht über die digitale Wettbewerbsfähigkeit Europas. Die Hälfte des Produktivitätsanstiegs der letzten 15 Jahre geht auf die Informations- und Kommunikations­technologien (IKT) zurück. Sechs von zehn Europäern benutzen regelmäßig das Internet. Damit Europa die möglichen Vorteile der digitalen Wirtschaft allerdings voll ausschöpfen kann, müssen verstärkte Anstrengungen unternommen werden. So ist es notwendig, schnellere Breitbanddienste zur Verfügung zu stellen, das Vertrauen der Menschen in das Internet zu stärken, den Wissensstand der Bürger zu erhöhen und die IKT-Innovation noch intensiver zu fördern. Die Kommission wird in diesen Bereichen spezifische Maßnahmen vorschlagen, und zwar im Rahmen ihrer digitalen Agenda für Europa, einer der Leitinitiativen der in Kürze anlaufenden Strategie „Europa 2020“.
Die für die digitale Agenda zuständige EU-Kommissarin Neelie Kroes erklärte dazu: „Europas digitale Wirtschaft ist für wirtschaftliches Wachstum und Wohlstand unverzichtbar. Die IKT und das Hochgeschwindigkeitsinternet haben heute die gleiche revolutionäre Wirkung auf unser Leben wie die Entwicklung der Strom- und Verkehrsnetze vor mehr als einem Jahrhundert. Die Fortentwicklung des Internets muss jedoch unterstützt werden, damit alle Bürger von der digitalen Wirtschaft profitieren können.“
Der Bericht analysiert die neueren Entwicklungen im IKT-Bereich. Er untermauert den Entwurf einer digitalen Agenda für Europa, der ersten Leitinitiative der Kommission, die demnächst im Rahmen der Strategie Europa 2020 für intelligentes, nachhaltiges und integratives Wachstum anlaufen wird.

Wichtiger Wirtschaftsmotor

Dem Bericht zufolge ist die IKT-Branche eine der wichtigsten Triebkräfte der europäischen Wirtschaft. Die in der EU seit 1995 erzielten Produktivitätsgewinne gehen zu 50 % auf das Konto der IKT, dank des technischen Fortschritts und der Investitionen in dem Sektor. Daten für die Jahre 2004-2007 weisen darauf hin, dass diese Investitionen in jüngster Zeit auch in der übrigen Wirtschaft zu Effizienzsteigerungen führen. Die Wertschöpfung des europäischen IKT-Sektors beläuft sich auf etwa 600 Milliarden EUR (4,8 % des europäischen Bruttoinlandsprodukts). Auf ihn entfallen 25 % aller in der EU getätigten Unternehmensinvestitionen in Forschung und Entwicklung. In den USA wird allerdings noch größerer Nutzen aus den IKT gezogen. Um vergleichbare Ergebnisse zu erzielen, benötigt Europa Strukturreformen und eine kohärente digitale Agenda.
6 von 10 Europäern online

In Europa benutzen etwa 60 % der Bevölkerung regelmäßig und 48 % täglich das Internet. Damit schneidet die EU im Vergleich zu den USA (56 % täglich bzw. 65 % in den letzten drei Monaten) gut ab. Allerdings sowohl in der EU (30 %) wie in den USA (32 %) war etwa ein Drittel der Bevölkerung noch nie im Internet.
In sozioökonomischer und geografischer Hinsicht gibt es erhebliche Differenzen. Insbesondere Senioren und Personen mit geringerem Bildungsstand und niedrigem Einkommen benutzen das Internet weniger häufig und sind weniger kompetent. Für den Aufbau einer europäischen digitalen Gesellschaft müssen die einschlägigen Kenntnisse unbedingt verbessert werden. Auch hier schneidet die EU gegenüber den USA gut ab, wenngleich der Anteil bei den Senioren in den USA höher ist (46 % der über 55jährigen waren noch nie online – gegenüber 59 % in der EU). In Korea und Japan sind die Unterschiede zwischen den sozioökonomischen Gruppen dagegen weniger ausgeprägt.

Die EU ist der weltweit größte Breitbandmarkt

Der EU-Breitbandmarkt war 2009 zum wiederholten Mal der größte weltweit. Fast ein Viertel der EU-Bürger (24,8 %) verfügt über einen Festnetz-Breitbandanschluss. Obwohl die Übertragungsgeschwindigkeiten zunehmen und 80 % der Festnetz-Breitbandanschlüsse in der EU Geschwindigkeiten über 2 Mbit/s aufweisen, leisten nur 18 % dieser Anschlüsse mehr als 10 Mbit/s. Für grundlegende Web-Anwendungen sind diese Geschwindigkeiten zwar ausreichend, nicht jedoch für fortgeschrittene Anwendungen wie Fernsehen auf Abruf. Die Strategie Europa 2020 setzt das ehrgeizige Ziel, allen Europäern einen Breitbandanschluss von mindestens 30 Mbit/s zu bieten. Höhere Geschwindigkeiten erfordern den Übergang zu Zugangsnetzen der nächsten Generation (NGA). Bei der Einführung solcher Netze liegt die EU erheblich hinter Ländern wie Korea und Japan zurück. Der Übergang zu Breitbandnetzen mit größerer Kapazität stellt für den gesamten Telekommunika­tionssektor eine bedeutende strukturelle Herausforderung dar.

Online-Binnenmarkt

Neben seiner wichtigen Rolle für das Wachstum der europäischen Wirtschaft birgt das Internet ein enormes Potenzial zur Stärkung des Binnenmarkts. Elektronischer Handel (eCommerce) und Geschäftsverkehr (eBusiness) sind in den einzelnen Mitgliedstaaten jedoch sehr unterschiedlich verbreitet und grenzüberschreitende Geschäfte werden nur wenig getätigt. 54 % der Internetnutzer kaufen oder verkaufen zwar Waren über das Internet, allerdings nur 22 % in anderen EU-Ländern. Weitaus stärker verbreitet ist eCommerce dagegen in den USA, wo 75 % der Internetnutzer online kaufen oder verkaufen. Dies verdeutlicht, dass Europa über keinen echten digitalen Binnenmarkt verfügt, der aber besonders wichtig ist, um das Wachstum der kleinen und mittleren Unternehmen in Europa zu fördern und den Verbrauchern mehr Auswahlmöglichkeiten zu wettbewerbsfähigen Preisen zu bieten.
Der vollständige Bericht mit Datenblättern zu den einzelnen Ländern sowie zugehörige Studien und Berichte sind abrufbar unter:



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Agenda digital: según un informe de la Comisión, la inversión en la economía digital sigue siendo fundamental para la prosperidad futura de Europa

Como indica el informe que la Comisión Europea ha publicado hoy sobre el tema de la competitividad digital, la economía digital europea está ganando fuerza y alcanzando a todos los sectores de la economía y todos los ámbitos de nuestras vidas. Las tecnologías de la información y la comunicación (TIC) han aportado la mitad del crecimiento de la productividad que ha conseguido Europa en el curso de los últimos quince años. Seis de cada diez europeos utilizan regularmente Internet. Sin embargo, si queremos aprovechar plenamente los beneficios potenciales de la economía digital, Europa debe acelerar su ritmo para ofrecer una banda ancha más rápida, aumentar la confianza de los ciudadanos en Internet, mejorar las capacidades de éstos e impulsar una mayor innovación en el campo de las TIC. La Comisión Europea propondrá con esos fines una serie de medidas concretas en su Agenda Digital para Europa, proyecto insignia de la Estrategia Europa 2020, que se pondrá en marcha próximamente.

Según Neelie Kroes, Comisaria responsable de la Agenda Digital, «la economía digital de Europa es fundamental para el crecimiento económico y la prosperidad. Las TIC y la Internet de alta velocidad son hoy tan revolucionarias en nuestras vidas como lo fue hace más de un siglo el desarrollo de las redes de electricidad y de transporte. Pero es preciso seguir apoyando el desarrollo de Internet para que todos los ciudadanos puedan beneficiarse de la economía digital».

El informe analiza la evolución de las TIC en los últimos tiempos y aporta argumentos de peso para la concepción de una Agenda Digital para Europa, primera iniciativa emblemática de la Comisión Europea que se lanzará próximamente en el marco de la Estrategia Europa 2020 para un crecimiento inteligente, sostenible e integrador.

Motor básico de la economía

El informe muestra al sector de las TIC como uno de los motores básicos de la economía europea. Gracias a los avances tecnológicos y a las inversiones en el sector, las TIC han conseguido la mitad del incremento de productividad registrado en la UE desde 1995. Los datos de 2004-2007 indican que esas inversiones han comenzado más recientemente a producir también un aumento de la eficiencia en el resto de la economía. El valor añadido del sector de las TIC en la economía europea se sitúa en torno a los 600 000 millones de euros (4,8 % del PIB). El sector, además, representa el 25 % de la inversión comercial total en I+D que se registra en la Unión. Sin embargo, dado que los beneficios que se obtienen de las TIC son todavía mayores en Estados Unidos, Europa necesita reformas estructurales y una agenda digital consecuente para poder desencadenar efectos similares.

Seis de cada diez europeos utilizan Internet

Alrededor del 60 % de la población europea utiliza regularmente Internet, y el 48 % de forma diaria. Estos niveles son comparables a los de Estados Unidos, donde el 56 % de la población utiliza la red diariamente y el 65 % lo ha hecho en los últimos tres meses. Sin embargo, tanto en la Unión Europea como en Estados Unidos, cerca de un tercio de la población (30 % y 32 %, respectivamente) no ha usado nunca Internet.
Todavía hoy sigue existiendo una profunda brecha digital socioeconómica y geográfica. Concretamente, son las personas mayores, las menos instruidas y las que reciben bajos ingresos las que utilizan Internet con menos frecuencia y tienen destrezas menores. Aumentar las competencias digitales es fundamental para construir una sociedad digital europea. También aquí la UE admite bien la comparación con Estados Unidos, aunque en ese país esté más extendido el uso de la red entre los mayores (la proporción de personas mayores de 55 años que no han utilizado nunca Internet se eleva al 46 % en Estados Unidos, frente al 59 % de la Unión). Desde el punto de vista de los grupos socioeconómicos, la brecha digital es menos marcada en Corea y Japón que en la UE.

La UE es el mayor mercado mundial de banda ancha

El mercado de banda ancha de la UE fue en 2009, una vez más, el mayor del mundo. Casi un cuarto de los ciudadanos de la Unión (24,8 %) dispone de una suscripción fija a servicios de banda ancha. Aunque las velocidades de conexión estén aumentando y el 80 % de las líneas fijas de banda ancha de la UE ofrezca actualmente velocidades superiores a 2 Mbps, sólo el 18 % de ellas se sitúa por encima de los 10 Mbps. Y, si bien estas velocidades son suficientes para las aplicaciones web básicas, no lo son, en cambio, para las más avanzadas, como, por ejemplo, la televisión a la carta. La Estrategia Europa 2020 estableció en su día el ambicioso objetivo de que todos los europeos tuvieran acceso a la banda ancha de 30 Mbps o más. La consecución de estas mayores velocidades exigirá el paso a las redes de acceso de nueva generación. En el desarrollo de éstas, sin embargo, la UE acusa un considerable retraso respecto de Corea y Japón. La migración a una capacidad de banda ancha superior constituye hoy un importante reto estructural para el conjunto del sector de las telecomunicaciones.

Un mercado único en línea

Además de desempeñar un importante papel en el crecimiento de la economía europea, Internet ofrece enormes posibilidades para fortalecer el mercado único. Lo cierto, sin embargo, es que el nivel de comercio y de negocios electrónicos varía de unos Estados miembros a otros y que las transacciones transfronterizas son más bien limitadas. Aunque el 54 % de los usuarios de Internet compre o venda bienes o servicios a través de la red, sólo el 22 % de ellos lo hace desde otros países de la UE. En Estados Unidos, en cambio, el comercio electrónico está mucho más extendido, y el 75 % de los usuarios de Internet compra o vende en línea. Estos datos ponen de manifiesto que Europa carece de un auténtico mercado único digital, que es, sin embargo, esencial para impulsar el crecimiento de las pequeñas y medianas empresas europeas y para poder ofrecer a los consumidores una más amplia gama de productos a precios competitivos.

En la dirección siguiente se encuentra el texto completo del informe, además de las fichas consagradas a cada país y otros estudios e informes relacionados:
http://ec.europa.eu/information_society/newsroom/cf/itemdetail.cfm?item_id=5789




Donnerstag, 6. Mai 2010

Some useful informations: European Consumer Centres act together to help volcanic ash crisis passengers claim their rights

Some useful informations in E/G/ES

The network of European Consumer Centres (ECC-Net), supported by the European Commission and operating in all Member States (plus Iceland and Norway), has come out today with a practical complaint package, which is designed to help consumers affected by recent flight disruptions to exercise their consumer rights guaranteed under EU laws. The package includes a standard complaint letter, contact details of all airlines and other practical advice. ECC-Net handles about 60,000 cases annually for consumers who turn to them for advice or for help with problems they experienced while shopping or travelling across borders within the EU. In 2009, more than one in five (22.5%) complaints tackled by ECCs concerned air transport. During the first week of the volcanic ash crisis, the number of cases handled by the network has risen 7 times. From the start, the ECC-Net has been put on full alert, working closely together to ensure co-ordinated assistance to EU consumers.

EU Health and Consumer Policy Commissioner John Dalli said: "EU consumer rights apply even in extraordinary circumstances. In fact, talks on aiding the companies which suffered as a result of the ash crisis must be linked to their respect for passenger rights". He added: "Today thousands of consumers affected by flight disruptions are still rightly clamouring for their rights to be respected in practice. My message to them is: do not hesitate to claim what is yours. If an airline or a tour operator continues to ignore your rights, a 
European Consumer Centre near you can be your next port of call".

European Consumer Centres: direct help for ash crisis victims

The network of European Consumer Centres (ECC-Net)has been working since the start of the volcanic ash crisis to offer practical help to passengers who got stranded as a result of flight disruptions and are experiencing difficulties having their consumer rights respected. The number of consumers who have contacted ECC-Net for help or advice on air passenger rights has risen seven times during the first week of the crisis compared with the previous week.

Today, the European Commission and the ECC-Net have made available – in all languages of the EU - a practical complaint package which will help consumers effectively claim their rights. The package includes, for example:
  • A standard complaint letter, available in national languages;
  • A list of addresses where complaint letters can be sent;
  • Advice on the use of out-of-court dispute resolution with the company, and the use of the EU small claims procedure, e.g. to claim the refunds due
  • Answers to frequently asked questions.
What EU rights for the consumers affected by the crisis ?

The Commission has recently published a comprehensive Q&A sheet on the volcanic ash crisis including a summary of the air passenger rights which apply, also including the special case of package travel (see MEMO/10/143).
What complaints related to the crisis has the network handled?
Some examples of the thousands of cases handled by national ECCs include:
  • ECC Belgium: a traveller on a package holiday was stranded with three children due to a cancelled flight. The tour operator failed to reroute him and refused to cover extra nights in the hotel. As a result, he was rapidly running out of funds, and the hotel threatened to evict him or confiscate his passport.
  • ECC Ireland: an Irish traveller with a serious medical condition was stranded in Romania. His medication was running out and was unavailable locally, which his doctor confirmed could have serious health consequences. The airline refused to offer him priority on the next available flight, citing overbooking.
What is the daily business of the ECC-Net?
The European Consumer Centres specialise in helping EU consumers who have had problems shopping for goods or services in another EU country. The network handled over 60,000 cases in 2009. The main services offered by ECCs include:
  • advice on EU-wide and national consumer rights and obligations;
  • assistance in reaching an amicable solution with the trader;
  • directing consumers to out-of-court settlement schemes or advice on the use the EU small claims procedure, e.g. to claim a refund.
Consumer complaints in the air transport sector:
In 2009, one in three complaints handled by ECCs concerned transport (33%). Among those, more than 75% concerned air transport. Within the latter group of complaints, almost eight out of ten (79.2%) concerned air passenger rights, while luggage-related complaints (loss of theft) accounted for over 20%.
In the summer of 2010, ECC-Net will finalise a joint project reviewing complaints related to the air transport handled by the network in 2008.
More details:
ECC-Net central site including links to national sites and the complaints package:
Case studies: examples of complaints resolved by the ECC-Net:

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Die Europäischen Verbraucherzentren helfen gemeinsam den von der Vulkanasche betroffenen Flugpassagieren bei der Durchsetzung ihrer Rechte

Das Netz der Europäischen Verbraucherzentren (EVZ-Netz), das von der Europäischen Kommission unterstützt wird und in allen Mitgliedstaaten (sowie in Island und Norwegen) präsent ist, hat heute ein Paket mit praktischen Informationen für Fluggastbeschwerden herausgegeben. Es soll den Verbrauchern, die kürzlich von den Flugausfällen betroffen waren, helfen, ihre von den EU‑Verbraucherschutzvorschriften garantierten Rechte wahrzunehmen. Das Paket besteht aus einem Standard-Beschwerdeschreiben, Kontaktdaten aller Fluggesellschaften und praktischen Tipps. Das EVZ-Netz bearbeitet jährlich rund 60 000 Fälle, in denen sich Bürgerinnen und Bürgern um Beratung oder Hilfe bei Problemen mit grenzüberschreitenden Einkäufen oder Reisen in der EU an die Verbraucherzentren wenden. 2009 betraf mehr als ein Fünftel (22,5 %) der von den EVZ behandelten Beschwerden den Flugverkehr. In der ersten Woche der Vulkanaschenkrise wurden siebenmal so viele Fälle bearbeitet wie normalerweise. Vom Beginn der Krise an war das EVZ-Netz in Alarmbereitschaft. Die Zentren arbeiten eng zusammen, um eine koordinierte Unterstützung der EU‑Verbraucher sicherzustellen.

John Dalli, der für Gesundheit und Verbraucherschutz zuständige EU-Kommissar, erklärte: „Die EU‑Verbraucherrechte gelten auch, wenn außergewöhnliche Umstände auftreten. So müssen die Gespräche über Hilfen für die Fluggesellschaften, die unter den vulkanaschebedingten Flugannullierungen zu leiden haben, eng mit der Einhaltung der Fluggastrechte verknüpft werden.“ Er fügte hinzu: „Tausende Flugpassagiere, die von den Flugausfällen betroffen waren, warten immer noch auf die Anerkennung ihrer Rechte in der Praxis. 

Meine Botschaft an sie lautet: Zögern Sie nicht, das einzufordern, worauf Sie Anspruch haben. Wenn eine Fluggesellschaft oder ein Reiseveranstalter Ihre Rechte missachten, steht ein Europäisches Verbraucherzentrum in Ihrer Nähe als Ihre nächste Anlaufstelle zur Verfügung.“
Europäische Verbraucherzentren: Soforthilfe für die Opfer der Vulkanaschenkrise

Das Netz der Europäischen Verbraucherzentren (EVZ-Netz) bemüht sich seit Beginn der Vulkanaschenkrise, den wegen der Flugausfälle gestrandeten Passagieren, die ihre Verbraucherrechte missachtet sehen, unter die Arme zu greifen. Die Zahl der Verbraucher, die sich an das EVZ-Netz um Hilfe oder Beratung im Zusammenhang mit Fluggastrechten gewandt haben, war in der ersten Woche der Krise siebenmal so hoch wie in der Vorwoche.

Die Europäische Kommission und das EVZ-Netz veröffentlichen heute – in allen EU-Sprachen – ein Paket mit praktischen Informationen für Fluggastbeschwerden, das den Verbrauchern helfen soll, ihre Ansprüche wirksam durchzusetzen. Das Paket umfasst unter anderem:
  • ein Standard-Beschwerdeschreiben in den Sprachen der Mitgliedstaaten;
  • eine Liste von Adressen, an die die Beschwerdeschreiben gesandt werden können;
  • Tipps zu den Möglichkeiten einer außergerichtlichen Einigung mit der Fluggesellschaft und zur Anwendung des EU-Verfahrens für geringfügige Forderungen, z. B. im Zusammenhang mit fälligen Rückzahlungen;
  • Antworten auf häufig gestellte Fragen.
Welche EU-Verbraucherschutzrechte sind von der Krise betroffen?
Die Kommission hat kürzlich Fragen und ausführliche Antworten zur Vulkanaschenkrise veröffentlicht, die eine Zusammenfassung der geltenden Fluggastrechte – auch für den Sonderfall der Pauschalreisen – enthalten (siehe MEMO/10/143).

Mit welcher Art von Beschwerden hat sich das Netz im Zusammen­hang mit der Vulkanasche bisher befasst?
Zwei Beispiele aus Tausenden von Fällen, die von den nationalen Zentren bearbeitet wurden:
  • EVZ Belgien: Ein Pauschalreisender saß wegen des annullierten Rückflugs mit drei Kindern am Urlaubsort fest. Der Reiseveranstalter konnte keine andere Rückreisemöglichkeit anbieten und weigerte sich, die Kosten für die zusätzlichen Hotelübernachtungen zu übernehmen. Dem Reisenden ging deshalb bald das Geld aus, und das Hotel drohte, ihn vor die Tür zu setzen oder seinen Reisepass einzuziehen.
  • EVZ Irland: Ein irischer Fluggast mit einem ernsten Gesundheitsproblem saß in Rumänien fest. Seine Arzneimittel gingen zur Neige und waren vor Ort nicht erhältlich, was, wie sein Arzt bestätigte, schwerwiegende Folgen haben konnte. Die Fluggesellschaft weigerte sich mit Hinweis auf Überbuchung, ihm beim ersten verfügbaren Flug Vorrang einzuräumen.
Womit befasst sich das EVZ-Netz normalerweise?

Die Europäischen Verbraucherzentren sind darauf spezialisiert, denjenigen EU‑Verbrauchern zu helfen, die beim Erwerb von Waren oder Dienstleistungen in einem anderen EU-Land auf Schwierigkeiten gestoßen sind. Das Netz hat im Jahr 2009 mehr als 60 000 Fälle bearbeitet. Zu den wichtigsten von den EVZ angebotenen Leistungen gehören:
  • Beratung im Zusammenhang mit den EU-weiten und nationalen Verbraucherrechten und ‑pflichten;
  • Hilfe bei der gütlichen Streitbeilegung mit dem Gewerbetreibenden;
  • Hinführung der Verbraucher zu außergerichtlicher Regelung von Streitigkeiten oder Beratung bei der Anwendung des EU-Verfahrens für geringfügige Forderungen, z. B. bei fälligen Rückzahlungen.
Verbraucherbeschwerden zum Luftverkehr:

2009 ging es bei mehr als einem Drittel der von den EVZ behandelten Beschwerden um Transportangelegenheiten (33 %). Mehr als 75 % davon betrafen den Flugverkehr. Unter den letztgenannten Beschwerden bezogen sich knapp 80 % auf die Fluggastrechte, etwas über 20 % auf das Gepäck (Verlust oder Diebstahl).

Im Sommer 2010 wird das EVZ-Netz ein gemeinsames Projekt zur Untersuchung der 2008 vom Netz bearbeiteten Beschwerden zum Flugverkehr abschließen.

Weitere Informationen:

Zentrale Website des EVZ-Netzes mit Links zu den Internetseiten der nationalen Verbraucherzentren und zum Informationspaket für Fluggastbeschwerden:
Beispiele von Beschwerden, die mit Hilfe des EVZ-Netzes bereinigt wurden:

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Los centros europeos de los consumidores colaboran para ayudar a los pasajeros a reclamar sus derechos en la crisis de las cenizas volcánicas
La red de centros europeos de los consumidores (red CEC), con el apoyo de la Comisión Europea, actúa en todos los Estados miembros (más Islandia y Noruega) y ha presentado hoy un paquete práctico de reclamaciones concebido para ayudar a los consumidores afectados por las recientes suspensiones de vuelos a ejercer sus derechos, que garantiza la legislación de la UE. Este paquete incluye un modelo de carta de reclamación, los datos de contacto de todas las compañías aéreas y algunos consejos prácticos. La red CEC se ocupa cada año de unos sesenta mil asuntos de los consumidores que se dirigen a dichos centros y los aconseja y ayuda con su experiencia en los problemas que encuentran cuando compran o viajan a través de las fronteras interiores de la UE. En 2009, más de un quinto de las reclamaciones (el 22,5 %) tratadas por la red CEC estaban relacionadas con el transporte aéreo. Durante la primera semana de la crisis de las cenizas volcánicas, el número de asuntos tratados por la red se multiplicó por siete. Desde el principio, la red CEC se ha puesto en estado de alerta máxima, colaborando estrechamente todos los centros para garantizar una ayuda coordinada a los consumidores de la UE.

John Dalli, Comisario de Salud y Política de Consumidores de la UE, ha declarado: Los derechos de los consumidores de la UE deben aplicarse incluso en circunstancias extraordinarias. Así pues, la posibilidad de ayudar a las compañías que han sufrido las consecuencias de la crisis de las cenizas debe vincularse a su respeto de los derechos de los pasajeros. Y añadió: Hoy, miles de consumidores afectados por las suspensiones de vuelos todavía deben protestar, con toda la razón, para que sus derechos sean respetados en la práctica. Quiero dirigirles este mensaje: no vacilen en reclamar lo que les corresponde. Si una compañía aérea o un operador turístico sigue ignorando sus derechos, diríjanse al centro europeo de los consumidores más cercano.

Centros europeos de los consumidores: ayuda directa a las víctimas de la crisis de las cenizas
La red de centros europeos de los consumidores (red CEC) ha estado trabajando desde el comienzo de la crisis de las cenizas volcánicas para ofrecer ayuda práctica a los pasajeros bloqueados por las suspensiones de vuelos y que encuentran dificultades para que se respeten sus derechos como consumidores. El número de consumidores que se han puesto en contacto con la red CEC para obtener ayuda o asesoría sobre los derechos de los viajeros en avión se ha multiplicado por siete durante la primera semana de la crisis.

Hoy, la Comisión Europea y la red CEC han puesto a su disposición, en las lenguas oficiales de la UE, un paquete práctico de reclamaciones que los ayudará a hacer respetar realmente sus derechos. El paquete incluye, por ejemplo:
– un modelo de carta de reclamación, disponible en las lenguas nacionales;
– una relación de direcciones a las que poder enviar dichas cartas;
– consejos relativos a la utilización de formas alternativas de resolución de litigios con las empresas y del proceso de escasa cuantía de la UE, por ejemplo, para reclamar el reembolso al que se tiene derecho;
– respuestas a las preguntas más corrientes.

¿Cómo afecta la crisis a los derechos de los consumidores de la UE?

La Comisión ha publicado recientemente una serie exhaustiva de preguntas y respuestas sobre la crisis de las cenizas volcánicas, con un resumen sobre cómo se aplican los derechos de los viajeros en avión, que incluye también el caso especial de los viajes combinados (véase MEMO/10/143).
¿Qué reclamaciones relativas a la crisis ha tratado la red?

Entre los miles de asuntos tratados por los centros europeos de los consumidores en cada país, se incluyen los siguientes:

− CEC Bélgica: un viajero en unas vacaciones organizadas quedó bloqueado con tres niños debido a la anulación de un vuelo. El operador turístico no les procuró ningún vuelo alternativo y se negó a correr con los gastos de las noches extraordinarias en el hotel. En consecuencia, el viajero se quedó rápidamente sin dinero y el hotel lo amenazó con expulsarlo o quedarse con su pasaporte.
− CEC Irlanda: un viajero irlandés con un problema médico grave quedó bloqueado en Rumanía. Agotó sus medicamentos, que no pudo encontrar allí, y su doctor confirmó que estaba corriendo un grave riesgo. La compañía aérea rechazó concederle la prioridad para el siguiente vuelo disponible, alegando una sobreventa.

¿Cuál es la actividad cotidiana de la red CEC?

Los centros europeos de los consumidores se especializan en ayudar a los consumidores de la UE que se hayan encontrado con problemas al adquirir bienes o servicios en otro país de la UE. La red trató unos sesenta mil asuntos en 2009. Los servicios principales que ofrecen estos centros incluyen:
– asesorar sobre los derechos y deberes de los consumidores a escala europea y nacional;
– asistir a los consumidores para llegar a un acuerdo amistoso con los comerciantes;
– dirigir a los consumidores hacia procedimientos alternativos de resolución de litigios o asesorarlos sobre el proceso de escasa cuantía de la UE, por ejemplo, para reclamar un reembolso.
Reclamaciones de los consumidores en el sector del transporte aéreo

En 2009, una de cada tres reclamaciones tratadas por la red CEC estaban relacionadas con el transporte (el 33 %). De estas, más del 75 % se relacionaban con el transporte aéreo. Entre estos últimos, casi ocho de cada diez (el 79,2 %) eran sobre los derechos de los viajeros, mientras que las relacionadas con los equipajes (pérdidas o robos) eran más del 20 %.

En verano de 2010, la red CEC dará por terminado un proyecto conjunto para examinar las reclamaciones relacionadas con el transporte aéreo tratadas en 2008.

Más información
El sitio central de la red CEC incluye enlaces con los sitios nacionales y con el paquete de reclamaciones:
Estudio de casos: ejemplos de reclamaciones resueltas por la red CEC:

Mittwoch, 21. April 2010

Übersicht über die Rechte bei Flugausfällen aufgrund von Vulkanasche

Eine Information des deutschen Bundesjustizministeriums

In großen Teilen Europas bestehen derzeit Luftraumsperrungen wegen des Vulkanausbruchs in Island. Das Bundesministerium der Justiz informiert Flugpassagiere über ihre Rechte bei Flugausfällen wegen Vulkanasche:
Die Rechte von Flugpassagieren bei Flugausfällen sind in der Fluggastrechte-Verordnung der EU (Nr. 261/2004) geregelt; bei Pauschalreisen sind daneben auch die reiserechtlichen Bestimmungen im Bürgerlichen Gesetzbuch (§§ 651a ff.) zu beachten.

1) Anwendungsbereich der Fluggastrechte-Verordnung 
Die Fluggastrechte-Verordnung findet Anwendung, wenn der Flug von einer deutschen Fluggesellschaft oder einer Fluggesellschaft eines anderen EU-Staates durchgeführt wird. Hat die Fluggesellschaft ihren Sitz außerhalb der EU, gilt die Fluggastrechte-Verordnung immer dann, wenn sich der Abflugort innerhalb der EU befindet.
Beispiel: Bei einem Direktflug von Istanbul nach Frankfurt am Main mit Lufthansa ist die Fluggastrechte-Verordnung anwendbar, ebenso wenn der Flug mit Alitalia über Mailand erfolgt. Wird der Flug dagegen mit Turkish Airlines durchgeführt, ist die Verordnung nicht anwendbar.
2) Flugausfall bei "Nur-Flug"
 
Hat der Flugpassagier keine Pauschalreise gebucht, sondern das Flugticket einzeln erworben, so ist sein Ansprechpartner die Fluggesellschaft, die den Flug ausführt.
Bei einem Flugausfall aufgrund der Luftraumsperrung wegen Vulkanasche hat der Fluggast die Wahl, ob er von der ausführenden Fluggesellschaft den Flugpreis zurückerstattet haben möchte oder ob er eine kostenlose Umbuchung auf einen späteren Flug wünscht (sog. "anderweitige Beförderung").
Beispiel: Sitzt ein Fluggast nach einer Geschäftsreise am Berliner Flughafen "fest", weil sein Flug nach München aufgrund des Vulkanausbruchs gestrichen wurde, so kann er wählen, ob er den Flugpreis zurückverlangt, um sodann beispielsweise mit der Bahn zurückzufahren, oder ob er sich auf den nächstmöglichen Rückflug umbuchen lässt.
Daneben hat der Fluggast Anspruch auf folgende sog. "Betreuungsleistungen": Verpflegung, zwei kostenlose Telefonate (bzw. Telefaxe oder E-Mails) sowie, falls notwendig, auch eine Hotelunterbringung. Im Fall einer notwendigen Hotelunterbringung ist die Fluggesellschaft auch für den Transfer vom Flughafen zum Hotel verantwortlich.
Beispiel: Wird ein Flug von Berlin nach Paris aufgrund der Aschewolke annulliert und nimmt der Fluggast das Angebot der Fluggesellschaft an, auf einen Flug am folgenden Tag umzubuchen, kann der Fluggast für die Wartezeit Verpflegung und eine Hotelübernachtung samt Transfer verlangen.
Ein Anspruch auf eine zusätzliche Ausgleichszahlung, der einem Flugpassagier im Allgemeinen bei einer Annullierung zustehen würde, besteht nicht, da die Luftraumsperrung wegen Vulkanasche einen sog. "außergewöhnlichen Umstand" darstellt, für den die Fluggesellschaft nicht verantwortlich ist.
Da die Fluggesellschaft an dem Flugausfall kein Verschulden trifft, können auch sonstige Schäden (z.B. aufgrund eines versäumten Geschäftstermins) nicht ersetzt verlangt werden.
Die meisten Fluggesellschaften bieten bereits auf ihrer Internetseite Hinweise auf die Möglichkeit der kostenlosen Stornierung oder Umbuchung von Flügen an, die aufgrund der Luftraumsperrungen wegen Vulkanasche nicht durchgeführt werden konnten. Weigert sich eine Fluggesellschaft, die Ansprüche nach der Fluggastrechte-Verordnung zu erfüllen, so kann der betroffene Flugpassagier hiergegen zivilgerichtlich vorgehen. An einer außergerichtlichen Schlichtung nehmen die Fluggesellschaften bisher nicht teil. Daneben kann sich der Passagier beim Luftfahrt-Bundesamt beschweren; dieses entscheidet jedoch nicht über zivilrechtliche Ansprüche.

3) Flugausfall bei Pauschalreisen 
Wenn der annullierte Flug Bestandteil einer Pauschalreise ist, kann es Rechte gegenüber dem Reiseveranstalter und Rechte gegenüber dem Flugunternehmen geben.

a) Rechte gegenüber dem Reiseveranstalter bei Pauschalreisen

aa) Der Hinflug fällt aus
 
Reiseveranstalter und Reisender können die Pauschalreise kündigen, wenn die Reise wegen höherer Gewalt erheblich erschwert, gefährdet oder beeinträchtigt wird, sofern das Ereignis bei Vertragsschluss nicht absehbar war. Die Luftraumsperrung infolge eines Vulkanausbruchs ist als höhere Gewalt anzusehen. Folge der - formlos möglichen - Kündigung ist, dass der Reisveranstalter keine Reise mehr durchführen und der Reisende grundsätzlich auch den Reisepreis nicht zahlen muss.

Hatte der Reiseveranstalter jedoch schon Vorleistungen erbracht (z.B. ein Visum beschafft oder Reiseliteratur übersandt), kann er dafür vom Reisenden eine Entschädigung verlangen. Entstehen dem Reiseveranstalter Stornokosten (z.B. für ein bereits reserviertes Hotel), sind diese nach der Rechtsprechung je zur Hälfte vom Reiseveranstalter und vom Reisenden zu tragen.
Beispiel: Wird der Hinflug einer seit langem gebuchten Studienreise aufgrund der Vulkanasche annulliert und kündigt der Reiseveranstalter deswegen den Reisevertrag, dann entfällt die gesamte Reise und der Kunde bekommt sein Geld zurück. Hatte der Reiseveranstalter bereits vorbereitende Literatur übersandt, kann er dafür eine Entschädigung verlangen. Muss der Reiseveranstalter für die Stornierung des Hotels bezahlen, kann er die Hälfte der Stornokosten auf den Kunden umlegen.
Wird trotz der Luftraumsperrung von keiner Seite gekündigt und verkürzt sich die Gesamtreisedauer durch einen späteren Hinflug, kann der Reisende den Reisepreis mindern, also anteilige Rückerstattung des Reisepreises für versäumte Urlaubstage verlangen. Etwas anderes gilt, wenn die Vertragsparteien den ursprünglichen Vertrag einvernehmlich abändern, sich etwa auf Durchführung der gesamten Reise zu einem späteren Zeitpunkt verständigen.
Beispiel: Nach Annullierung des Hinflugs wegen des Vulkanausbruchs startet die gebuchte Mallorcareise drei Tage später als geplant. Verkürzt sich die Gesamtreisezeit um diese Tage, kann der Kunde mindern und anteilige Rückerstattung des Reisepreises verlangen. Den vollen Preis muss er zahlen, wenn der Reiseveranstalter die Reise zeitlich verschoben in voller Länge anbietet und sich der Kunde darauf einlässt.
bb) Der Rückflug fällt aus
 
Wird der Rückflug wegen der Vulkanasche annulliert, können Reiseveranstalter und Kunde ebenfalls wegen höherer Gewalt kündigen. Der Reiseveranstalter bleibt jedoch verpflichtet, den Reisenden zurückzubefördern. Wird die vom Reiseveranstalter organisierte andere Rückbeförderung teurer als der ursprüngliche Flug, müssen sich Reiseveranstalter und Kunde die Mehrkosten teilen. Häufig ist allerdings die Fluggesellschaft verpflichtet, den Rückflug kostenneutral umzubuchen (s.u.), so dass für den Rücktransport keine Mehrkosten entstehen. Weitere Mehrkosten - etwa Übernachtungskosten - trägt der Kunde im Verhältnis zum Reiseveranstalter selbst. Auch hier kann es jedoch Ansprüche gegen die Fluggesellschaft geben (s.u.).
Beispiel: Der Rückflug einer Pauschalreise auf Mallorca wird aufgrund der Vulkanasche annulliert. Auch wenn der Reiseveranstalter kündigt, muss er dennoch zurück nach Deutschland transportieren. Organisiert der Veranstalter einen Rücktransport mit Schiff und Bahn, der teurer als der ursprüngliche Flug ist, müssen sich Veranstalter und Reisender die Mehrkosten teilen. Solche Mehrkosten entstehen allerdings nicht, wenn der Reisende die Möglichkeit einer kostenlosen Umbuchung auf den nächstmöglichen Rückflug nutzt (s.u.). Hotelkosten für die Zeit bis zu einem verspäteten Rückflug muss der Reiseveranstalter dem Reisenden nicht ersetzen. Der Reisende bekommt die Kosten der Hotelübernachtung jedoch möglicherweise von der Fluggesellschaft ersetzt (s.u.).
Kündigt der Reiseveranstalter trotz des annullierten Rückflugs nicht, bleibt er in der Pflicht zur vollständigen Erfüllung des Vertrages. Er muss den Reisenden sobald als möglich zurückbefördern. Fallen dadurch Mehrkosten an, etwa für weitere Übernachtungen oder einen teureren Rücktransport als den vereinbarten Flug, sind diese vom Reiseveranstalter zu tragen. Einen Rücktransport, der unverhältnismäßig teurer ist als der annullierte Flug, kann der Reisende jedoch nicht verlangen. Verschiebt sich der Rücktransport erheblich, liegt ein Reisemangel vor, der den Reisenden berechtigen kann, eine anteilige Rückerstattung des Reisepreises zu verlangen.
Beispiel: Ein Pauschalreisender kann von seinem Urlaubsort in Griechenland wegen der Vulkanasche nicht zum vereinbarten Termin zurück nach Deutschland fliegen; der Rückflug wird erst vier Tage später möglich. Kündigt der Reiseveranstalter nicht, muss er nicht nur für den baldigen Rücktransport des Reisenden sorgen, sondern auch für dessen Unterbringung bis dahin. Wegen der Verschiebung des Rückflugs um vier Tage kann der Reisende die Rückerstattung eines nach den Umständen zu bestimmenden Teils des Reisepreises verlangen.
b) Rechte gegenüber der Fluggesellschaft bei Pauschalreisen
 
Wie beim Nur-Flug (s.o.) können Fluggäste auch dann gegenüber der Fluggesellschaft Ansprüche aus der EU-Fluggastrechte-Verordnung haben, wenn der Flug Bestandteil einer Pauschalreise ist. Es gelten jedoch einige Besonderheiten:

Auch beim Ausfall von Flügen, die im Rahmen einer Pauschalreise gebucht wurden, kann eine kostenlose Umbuchung des Fluges verlangt werden. Eine Erstattung des Flugpreises kann in diesem Fall von der ausführenden Fluggesellschaft dagegen nicht gefordert werden, da hier die oben genannten Ansprüche gegen den Reiseveranstalter vorrangig sind.
Beispiel: Hat ein Urlauber einen Badeurlaub in Portugal gebucht, so kann er, wenn der Hinflug wegen der Luftraumsperrung annulliert wird, am Schalter der ausführenden Fluggesellschaft eine kostenlose Umbuchung auf den nächstmöglichen Flug zum Urlaubsort verlangen.
Im Übrigen haben auch Pauschalreisende Anspruch auf die oben dargestellten Betreuungsleistungen nach der Fluggastrechte-Verordnung.
Beispiel: Wurde der Rückflug aufgrund des Vulkanausbruchs gestrichen, so können Pauschalurlauber von der ausführenden Fluggesellschaft während der Wartezeit bis zum nächstmöglichen Weiterflug ebenso wie Nur-Flug-Reisende Getränke- und Essensgutscheine erhalten und haben, wenn notwendig, auch Anspruch auf eine Hotelunterbringung.
Findet die Fluggastrechte-Verordnung nicht Anwendung, weil der annullierte Rückflug von einem Abflugort außerhalb Europas aus starten sollte und auch die ausführende Fluggesellschaft ihren Sitz außerhalb der EU hat, so kann der Reisende auf seine Rechte gegenüber dem Reiseveranstalter zurückgreifen (s.o.).
Beispiel: Nach einem Pauschalurlaub in Ägypten kann der Rückflug von Kairo mit Egypt Air wegen einer Sperrung des Flughafens München nicht stattfinden. Hier findet die Fluggastrechte-Verordnung keine Anwendung; der Reisende kann jedoch von dem Reiseveranstalter verlangen, für seine Rückbeförderung zu sorgen.

Dienstag, 20. April 2010

Commission acts to bolster citizens' data protection, protect defendants' rights and enhance immigration and asylum cooperation

Some new plans for more citizen - rights in the EU
 
Citizens expect to have the same rights and sense of security throughout the European Union. Creating a single area of justice and security for 500 million Europeans is a top priority for the European Commission in the next five years. The Commission today presented concrete actions – with set timetables – to boost citizens' ability to work, travel and study outside their home countries. The proposals will enhance citizens' security with better judicial cooperation and increased solidarity through a common immigration and asylum policy. Businesses will also benefit from less red tape and more legal certainty in cross-border transactions. With the entry into force of the Lisbon Treaty on 1 December 2009, the EU now has the tools to bring a new balance into policies to strengthen the rights and freedoms of Europe's citizens.

"EU citizens should not face barriers to justice when they leave their home countries. I want citizens to be confident that the EU can protect their rights when they are abroad, whether they are starting a family, planning to retire, resolving contractual disputes or dealing with the results of a car accident," said Vice-President Viviane Reding, EU Commissioner for Justice, Fundamental Rights and Citizenship. "These ambitious proposals will remove bureaucratic obstacles that currently hinder citizens' lives and add extra costs and legal uncertainty to our businesses. I look forward to working with the European Parliament, national parliaments and governments on these measures, as well as citizens themselves."

EU Home Affairs Commissioner Cecilia Malmström said: "The programme laid down in Stockholm is a roadmap to a free and secure Europe. Because freedom and security matter to European citizens, it is also an opportunity for Europe to get closer to its citizens. That's why we are going to propose, amongst other things, an entry-exit system for the Schengen area, so that people can cross borders with less bureaucracy and yet more security. We will also introduce tools to fight organised crime more effectively and use the new provisions in the Lisbon Treaty to criminalise cyber attacks and identity theft on the Internet. My aim is also to create a common asylum and migration system based on solidarity."

European leaders endorsed 170 initiatives last December known as the Stockholm Programme. The measures are aimed at creating a genuine European area of freedom, security and justice in the next five years. The Commission has now turned these political objectives into an action plan for 2010-2014.
In the Justice, Fundamental Rights and Citizenship area, the Plan includes the following proposals:
  • Improving data protection for citizens in all EU policies – including law enforcement and crime prevention – and in relations with international partners. The 1995 EU Data Protection Directive will be modernised to respond to new technological challenges.
  • Strengthening the rights of the accused in criminal proceedings to have a fair trial with proposals on informing them about charges, providing legal advice, communicating with relatives and ensuring special safeguards for vulnerable persons.
  • Cutting red tape for citizens and businesses by ensuring that judicial decisions and civil documents are recognised across borders without cumbersome procedures or excessive costs.
  • Simplifying the cross-border recovery of debt and alternative dispute resolution. Today companies only recover 37% of cross-border debts.
  • Boosting online commerce by offering companies an optional European contract law. In 2008 only 7% of transactions on the Web in Europe were cross-border.
  • Increasing protection for citizens travelling outside their home countries in the EU when they book a holiday package or file a claim after a road accident. For travel outside the EU, citizens will have better consular protection.
    In the Home Affairs area, the Plan includes the following proposals:
  • Defining a comprehensive security strategy to strengthen cooperation in law enforcement and civil protection as well as disaster and border management.
  • Negotiating a long-term agreement with the US on the processing and transfer of financial messaging data for the purpose of fighting terrorism (Terrorism Financing Tracking Programme – TFTP).
  • Looking at an EU approach for the use of Passenger Name Record (EU-PNR) data for law enforcement purposes and creating a European framework for the communication of PNR data to third countries.
  • Protecting European citizens from cybercrime by criminalising identity theft as well as malicious software that is used to attack information systems, and by reinforcing border security by setting up an entry-exit system
  • Evaluating and, if necessary, amending the Data Retention Directive.
  • Clearing the conditions of entry and residence of third country nationals for purposes of seasonal employment and intra-corporate transfers; introducing a common EU asylum system and fostering solidarity between Member States.
Background

The European Council of 10-11 December 2009 adopted the Stockholm Programme, a comprehensive Plan of EU justice and security policies for 2010–2014.
With the entry into force of the Lisbon Treaty on 1 December 2009, the EU Charter of Fundamental Rights has become legally binding on the EU's institutions and on Member States when they act in the scope of EU law. In addition, most Justice and Home Affairs rules and policies will be proposed by the Commission and approved by both the European Parliament and the Council, with the latter voting by qualified majority instead of unanimity, which will streamline the decision-making process.

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Kommission fördert Datenschutz für Bürger, Rechte der Beschuldigten in Strafverfahren und Zusammenarbeit bei Zuwanderungs- und Asylverfahren

Die Bürger erwarten, überall in der Europäischen Union die gleichen Rechte und die gleiche Sicherheit genießen zu können. Für die Europäische Kommission hat daher die Errichtung eines einheitlichen Raums der Sicherheit und des Rechts für 500 Millionen Europäer in den kommenden fünf Jahren oberste Priorität. Heute legte die Kommission konkrete Maßnahmen mit entsprechenden Zeitplänen vor, die für die Bürger die Möglichkeiten verbessern sollen, außerhalb ihres Heimatlandes zu arbeiten, zu reisen oder zu studieren. Durch bessere Zusammenarbeit zwischen den Justizbehörden und größere Solidarität im Rahmen einer gemeinsamen Zuwanderungs- und Asylpolitik werden die vorgeschlagenen Maßnahmen die Sicherheit der Bürger erhöhen. Für die Unternehmen geht es um weniger Verwaltungsformalitäten und eine erhöhte Rechtssicherheit bei grenzüberschreitenden Transaktionen. Seit dem Inkrafttreten des Vertrags von Lissabon am 1. Dezember 2009 verfügt die EU nunmehr über Instrumente, um die Maßnahmen zur Stärkung der Rechte und der Freiheiten der europäischen Bürger in ein neues Gleichgewicht zu bringen.

Viviane Reding, Vizepräsidentin der Kommission und EU-Kommissarin für Justiz, Grundrechte und Bürgerschaft, erklärte zu den vorgeschlagenen Maßnahmen: „Die EU-Bürger sollten auch außerhalb ihres Heimatlandes freien Zugang zum Recht haben. Ich wünsche mir, dass die Bürger darauf vertrauen, dass die EU ihre Rechte bei einem Aufenthalt in einem anderen EU-Land schützen kann, gleich ob es darum geht, eine Familie zu gründen, in Rente zu gehen, Vertragsstreitigkeiten zu lösen oder die Einzelheiten eines Autounfalls zu regeln. Mithilfe dieser ehrgeizigen Vorschläge sollen bürokratische Hindernisse abgebaut werden, die den Bürgern derzeit das Leben erschweren und für unsere Unternehmen mit zusätzlichen Kosten und rechtlicher Unsicherheit verbunden sind. Ich freue mich darauf, bei der Umsetzung dieser Maßnahmen mit dem Europäischen Parlament, den nationalen Parlamenten und Regierungen und auch den Bürgern zusammenzuarbeiten.“

Die EU-Kommissarin für innere Angelegenheiten Cecilia Malmström sagte: „Das in Stockholm festgelegte Programm ist ein Wegweiser für ein freies und sicheres Europa. Da Freiheit und Sicherheit zentrale Themen für die europäischen Bürger sind, bietet das Programm auch die Gelegenheit, Europa den Menschen näherzubringen. Damit die Bürger mit weniger Verwaltungsformalitäten und mehr Sicherheit von einem Land in ein anderes reisen können, werden wir unter anderem ein Einreise-/Ausreise-Erfassungssystem für den Schengen-Bereich vorschlagen. Wir werden Instrumente einführen, mit denen wir die organisierte Kriminalität wirkungsvoller bekämpfen können, und wir werden die neuen Bestimmungen des Vertrags von Lissabon nutzen, um Cyber-Angriffe und Identitätsdiebstahl im Internet unter Strafe zu stellen. Eines meiner Ziele ist außerdem die Schaffung eines gemeinsamen, auf Solidarität beruhenden Asyl- und Zuwanderungssystems.“
Die europäischen Staats- und Regierungschefs einigten sich im Dezember vergangenen Jahres auf 170 Initiativen, das „Stockholmer Programm“, das auf die Schaffung eines echten europäischen Raums der Freiheit, der Sicherheit und des Rechts in den kommenden fünf Jahren zielt. Die Kommission hat die Maßnahmen zur Erreichung dieser politischen Ziele nun in einem Aktionsplan für 2010-2014 zusammengefasst.

Für den Bereich Justiz, Grundrechte und Unionsbürgerschaft enthält der Aktionsplan folgende Vorschläge:
  • Verbesserung des Datenschutzes für die Bürger in allen Politikbereichen der EU – einschließlich Strafverfolgung und Kriminalprävention – und im Rahmen der Beziehungen der EU mit internationalen Partnern. Die EU-Datenschutzrichtlinie aus dem Jahr 1995 wird überarbeitet und an die neuen technischen Herausforderungen angepasst.
  • Stärkung der Rechte des Beschuldigten im Strafverfahren, um ein faires Gerichtsverfahren zu gewährleisten; dazu gehören Vorschläge in folgenden Bereichen: Unterrichtung über die Beschuldigung, Rechtsbeistand, Kontakt mit Verwandten und besondere Schutzmaßnahmen für Beschuldigte, die einer besonderen Fürsorge bedürfen.
  • Verringerung des bürokratischen Aufwands für Bürger und Unternehmen, indem gewährleistet wird, dass Gerichtsentscheidungen und zivile Dokumente ohne aufwändige Verfahren und übertriebene Unkosten EU-weit anerkannt werden.
  • Erleichterung der Wiedereinziehung von Außenständen und der alternativen Streitbeilegungsverfahren. Derzeit ziehen Unternehmen lediglich 37% ihrer Außenstände in anderen EU-Staaten ein.
  • Förderung des Online-Handels durch ein europäisches Vertragsrecht, dessen Inanspruchnahme den Unternehmen freigestellt wird. 2008 waren lediglich 7% der Online-Transaktionen in Europa grenzübergreifend.
  • Größerer Schutz für Bürger auf Reisen innerhalb der EU bei der Buchung eines Pauschalangebots oder bei der Anmeldung einer Forderung nach einem Autounfall. Bei Reisen außerhalb der EU erhalten die Bürger besseren konsularischen Schutz.
    Für den Bereich Inneres enthält der Aktionsplan folgende Vorschläge:
  • Festlegung einer umfassenden Sicherheitsstrategie, die auf die Stärkung der Zusammenarbeit bei Strafverfolgung und Katastrophenschutz sowie bei Katastrophenbewältigung und Grenzschutz zielt.
  • Aushandlung eines langfristigen Abkommens mit den USA über die Verarbeitung und Übermittlung von Finanztransaktionsdaten zum Zwecke der Terrorismusbekämpfung (Programm zum Aufspüren der Finanzierung des Terrorismus – TFTP).
  • Prüfung einer EU-Strategie für die Verwendung von Fluggastdatensätzen (PNR) zu Strafverfolgungszwecken und Festlegung europäischer Rahmenbedingungen für die Übermittlung von PNR-Daten an Drittstaaten.
  • Schutz der europäischen Bürger vor Cyber-Kriminalität, indem Identitätsdiebstahl und die Verwendung von Schadsoftware zum Angriff auf Informationssysteme unter Strafe gestellt wird und indem die Grenzsicherheit durch Einführung eines Einreise-/Ausreise-Erfassungssystems erhöht wird.
  • Prüfung und gegebenenfalls Änderung der Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung.
  • Präzisierung der Bedingungen für die Einreise und den Aufenthalt von Drittstaatsangehörigen für den Zweck der Saisonarbeit und unternehmensinterne Versetzungen; Einführung eines gemeinsamen EU-Asylsystems und Förderung der Solidarität zwischen den Mitgliedstaaten.
Hintergrund

Der Europäische Rat verabschiedete auf seiner Tagung vom 10./11. Dezember 2009 das Stockholmer Programm, ein umfassendes Programm mit Richtlinien für eine gemeinsame Innen- und Sicherheitspolitik der EU für die Jahre 2010 bis 2014.

Mit dem Inkrafttreten des Lissabon-Vertrags am 1. Dezember 2009 wurde die EU-Grundrechtecharta für die EU-Institutionen und für die Mitgliedstaaten im Zusammenhang mit der Umsetzung von EU-Recht rechtsverbindlich. Außerdem werden die meisten Vorschriften und Strategien im Bereich Justiz und Inneres von der Kommission vorgeschlagen und vom Europäischen Parlament und dem Rat genehmigt. Dabei stimmt der Rat nicht mehr einstimmig, sondern mit qualifizierter Mehrheit ab, was zu einer Straffung des Entscheidungsprozesses führt.

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La Comisión Europea adopta medidas para reforzar la protección de los datos de los ciudadanos, proteger los derechos de los acusados y mejorar la cooperación en materia de inmigración y asilo

Los ciudadanos esperan gozar de los mismos derechos y tener la misma sensación de seguridad en toda la Unión Europea. La creación de un espacio único de justicia y seguridad para 500 millones de europeos es una de las principales prioridades de la Comisión Europea en los cinco próximos años. La Comisión ha presentado hoy una serie de medidas concretas – con plazos precisos – para mejorar las posibilidades de trabajar, viajar y estudiar fuera de sus países de origen de los ciudadanos europeos. Las medidas propuestas reforzarán la seguridad de los ciudadanos gracias a una mejor cooperación judicial y a una mayor solidaridad, que se articularán a través de una política común de inmigración y asilo. Las empresas se beneficiarán asimismo de una disminución de los trámites burocráticos y de una mayor seguridad jurídica en las operaciones transfronterizas. Con la entrada en vigor del Tratado de Lisboa, el 1 de diciembre de 2009, la UE dispone de los instrumentos para dotar de un mayor equilibrio a sus políticas a fin de fortalecer los derechos y libertades de los ciudadanos europeos.

«Los ciudadanos de la UE no deberían encontrar obstáculos para acceder a la justicia cuando salen de sus países de origen. Pretendo que los ciudadanos confíen en que la UE protegerá sus derechos cuando se hallen en el extranjero, tanto si lo están para formar una familia como para jubilarse, solucionar litigios contractuales o hacer frente a las consecuencias de un accidente de tráfico.» ha afirmado la Vicepresidenta Viviane Reding, Comisaria europea de Justicia, Derechos Fundamentales y Ciudadanía, quien ha añadido: «Estas ambiciosas propuestas eliminarán las trabas burocráticas que en la actualidad dificultan la vida de los ciudadanos y aumentan los costes y la incertidumbre jurídica de nuestras empresas. Deseo trabajar con el Parlamento Europeo y los parlamentos y gobiernos nacionales, así como con los propios ciudadanos, sobre estas medidas.»

Por su parte, la Comisaria de Asuntos de Interior, Cecilia Malmström, ha afirmado que: «El Programa adoptado en Estocolmo establece el itinerario que debe conducirnos a una Europa libre y segura. Dado que la libertad y la seguridad son temas importantes para los ciudadanos europeos, Europa tiene una oportunidad de acercarse más a ellos. Por esta razón, vamos a proponer, entre otras cosas, un sistema de entradas y salidas para el espacio Schengen, a fin de que las personas puedan cruzar las fronteras con menos trámites burocráticos y mayor seguridad. También adoptaremos instrumentos para combatir más eficazmente la delincuencia organizada y usaremos las nuevas disposiciones del Tratado de Lisboa para tipificar como delitos los ciberataques y la usurpación de identidad en Internet. Asimismo deseo establecer un sistema común de inmigración y asilo basado en la solidaridad.»

El pasado mes de diciembre, los líderes europeos aprobaron 170 iniciativas, lo que se conoce como Programa de Estocolmo, dirigidas a crear un verdadero espacio europeo de libertad, seguridad y justicia en los cinco próximos años. La Comisión ha plasmado esos objetivos políticos en un Plan de Acción para el período 2010‑2014.

Por lo que se refiere al ámbito de la Justicia, los Derechos Fundamentales y la Ciudadanía, el Plan incluye las siguientes propuestas:
  • Mejorar la protección de los datos de los ciudadanos en todas las políticas de la UE – incluidas las de mantenimiento del orden y prevención de la delincuencia – y en las relaciones con los socios internacionales. La Directiva sobre Protección de Datos de la UE de 1995 será modernizada para responder a los nuevos desafíos tecnológicos.
  • Reforzar los derechos de los acusados en los procesos penales para que tengan un juicio justo, con propuestas sobre la información que se les debe facilitar acerca de las acusaciones que pesan sobre ellos, la asistencia letrada que se les debe proporcionar, la comunicación con sus familiares y la adopción de garantías especiales en lo que atañe a las personas vulnerables.
  • Reducir las trabas burocráticas para ciudadanos y empresas, garantizando que las decisiones judiciales y la documentación civil se reconozcan en el extranjero sin necesidad de procedimientos farragosos ni costes excesivos.
  • Simplificar el cobro transfronterizo de créditos y la solución alternativa de litigios. En la actualidad, las empresas sólo cobran el 37 % de sus créditos transfronterizos.
  • Fomentar el comercio electrónico, ofreciendo a las empresas una legislación europea sobre contratos opcional. En 2008 sólo el 7 % de las transacciones electrónicas en Europa fueron transfronterizas.
  • Incrementar la protección de los ciudadanos que viajen por la UE fuera de sus países de origen cuando reserven un viaje organizado o presenten una reclamación tras un accidente de tráfico. En el caso de los viajes fuera de la UE, los ciudadanos disfrutarán de una mayor protección consular.
En el ámbito de los Asuntos de Interior, el Plan incluye las siguientes propuestas:
  • Definir una estrategia de seguridad general para reforzar la cooperación en materia de mantenimiento del orden y de protección civil, así como en lo relativo a las catástrofes y la gestión de fronteras.
  • Negociar un acuerdo de larga duración con EE.UU. sobre el tratamiento y la transferencia de datos de mensajería financiera con el fin de luchar contra el terrorismo (Programa de Seguimiento de la Financiación del Terrorismo – TFTP).
  • Estudiar la adopción de un planteamiento de la UE acerca de la utilización de los datos del registro de nombres de los pasajeros (PNR-UE), con el propósito de mantener el orden y establecer un marco europeo para la comunicación de los datos del PNR a terceros países.
  • Proteger a los ciudadanos europeos contra los ciberataques, tipificando como delitos la usurpación de identidad y el uso de programas maliciosos para causar daños en los sistemas informáticos, así como reforzar la seguridad en las fronteras mediante el establecimiento de un sistema de entradas y salidas.
  • Evaluar y, en caso necesario, modificar la Directiva sobre Conservación de Datos.
  • Definir las condiciones de entrada y residencia de los nacionales de terceros países con fines de empleo estacional y de traslados dentro de una misma empresa; adoptar un sistema común de asilo de la UE, y fomentar la solidaridad entre los Estados miembros.
Antecedentes

El Consejo Europeo de 10 y 11 de diciembre de 2009, adoptó el Programa de Estocolmo, un plan exhaustivo para las políticas de justicia y seguridad de la UE para el período 2010–2014.
Con la entrada en vigor del Tratado de Lisboa, el 1 de diciembre de 2009, la Carta de los Derechos Fundamentales de la Unión Europea ha pasado a ser jurídicamente vinculante para las instituciones de la UE y para sus Estados miembros cuando actúan en el ámbito de aplicación del Derecho de la Unión. Además, la mayoría de las normas y políticas en el ámbito de la Justicia y de los Asuntos de Interior serán propuestas por la Comisión y tendrán que ser aprobadas tanto por el Parlamento Europeo como por el Consejo, que lo hará por mayoría cualificada en lugar de por unanimidad, lo que simplificará el proceso de toma de decisiones.




Freitag, 16. April 2010

Air travel: volcanic ash cloud - EU passenger rights continue to apply mainly


Speaking today following the closure of airspace and airports in more than 8 EU counties including Ireland, UK, Netherlands, Belgium, Norway, Sweden, Denmark and Finland, due the volcanic eruption in Iceland, European Commission Vice President Siim Kallas responsible for Transport said:

"The volcanic ash cloud is a very significant threat to air safety. National authorities are required to take decisions to ensure safety under international law, such as closure of airspace and airports, without discrimination between airlines.
In this case, the airports and those responsible for air traffic control have taken very swift and appropriate action to safeguard the public. And there is excellent co-ordination and co-operation at European level, notably within Eurocontrol.

But even in exceptional circumstances EU passenger rights continue to apply and air travellers should speak up to claim their rights."

With regard to passenger rights, the Vice President added:
"This is a situation which is causing immense difficulties for passengers travelling throughout Europe. It can be considered a very exceptional circumstance. Nevertheless, it is important to remind passengers and airlines that EU passenger rights do apply in this situation":
  • the right to receive information from airlines (e.g. on your rights, on the situation as it evolves, cancellations and length of delays)
  • the right to care (refreshments, meals, accommodation as appropriate)
  • the right to chose between reimbursement of fares or be re-routed to final destination
In an exceptional circumstance such as this, passengers are not however entitled to additional financial compensation that would be the case where delays or cancellations are the fault of the airline.
Background:
These rights are established by the EU Directive on air passenger rights (Regulation 261/2004)
For more information on your rights see:
The EU Top12 Recommendations for Passengers
Passengers are advised to contact their airlines, and in case of problems the national enforcement bodies (see list below)

Mittwoch, 14. April 2010

A new strategic vision for the EU's Tourism Policy

Of course there is any reason to promote Tourism in Europe and it is a very good idea to do such a conference in Madrid, because especially Spain needs more tourists. That will be an interesting conference!

The European Tourism Stakeholders Conference, being held in Madrid today and tomorrow, will explore ways and means to strengthen the visibility of tourism at a European level and to verify how the actions to promote a competitive EU tourism industry and a sustainable growth of European tourism can be consolidated in an updated EU tourism policy framework, to be implemented in close cooperation with the national and regional authorities and the EU private tourism stakeholders.
 
Vice-President Antonio Tajani, Commissioner for Industry and Entrepreneurship, said: "Tourism is one of the economic activities with most significant potential to generate future growth and employment in the EU. Like all the economic sectors, tourism was affected by the recent economic downturn, but has proven to be, nevertheless, one of the most resilient sectors, recently even showing signs of muted recovery and growth."
The European Commission, in close collaboration with the Spanish Presidency of the Council, is organising a European Tourism Stakeholders Conference, in Madrid, Spain on the 14 and 15 April 2010.
Tourism is a key sector of the European economy. It comprises a wide variety of products and destinations and involves many different stakeholders, both public and private, with areas of competence very decentralised, often at regional and local levels.

Europe could embrace the quality, sustainable and accessible tourism that makes us unique in the world, thanks to its historical, artistic and cultural heritage, to the high quality formation of the personnel and to the attention paid to the environment.

The Lisbon Treaty acknowledges the importance of tourism, outlining, for the first time, a specific competence for the European Union in this field and allowing for decisions to be taken by qualified majority. This should reinforce the EU as the foremost tourist destination of the world.

The EU tourism industry generates more than 5% of the EU GDP, with about 1.8 million enterprises employing around 5.2% of the total labour force (approximately 9.7 million jobs). When related sectors are taken into account, the estimated contribution of tourism to GDP creation is much higher: tourism indirectly generates more than 10% of the European Union's GDP and provides about 12% of the labour force.
At the conference in Madrid, specific themes will be discussed including innovation and competitiveness, sustainable and socially responsible tourism, as well as ways of reinforcing the image of Europe as a tourist destination. Ministers and State Secretaries from all EU and Candidate Countries will share their views, alongside senior officials representing European stakeholders and the private sector.

The outcome of the Conference will pave the way for a coordinated and coherent approach on forthcoming initiatives on tourism policy to be undertaken at European level. This is expected to be reflected in a Declaration that will be presented to the Commission. This conference coincides with an Informal Ministerial meeting on Tourism that will be hosted by the Spanish Presidency.

More information on the European Commission’s tourism policy - http://ec.europa.eu/enterprise/sectors/tourism/index_en.htm

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Una nueva visión estratégica para la política de turismo de la UE
 
La Conferencia europea de partes interesadas del sector del turismo, que se celebra hoy y mañana en Madrid, explorará nuevas maneras y medios para reforzar la visibilidad del turismo a nivel europeo y verificar cómo pueden consolidarse las acciones destinadas a promover un sector turístico competitivo en la UE, así como un crecimiento sostenible del turismo europeo, en un marco actualizado de política de turismo de la UE, que se pondrá en práctica en estrecha cooperación con las autoridades nacionales y regionales y las partes interesadas privadas del sector del turismo de la UE.

El Vicepresidente Antonio Tajani, Comisario de Industria y Emprendimiento, ha declarado: «El turismo es una de las actividades económicas de mayor potencial para generar crecimiento y empleo en la UE en el futuro. Como todos los sectores económicos, el turismo se ha visto afectado por la actual crisis económica, pero, no obstante, ha demostrado ser uno de los sectores más resistentes, en el que incluso se han observado recientemente algunos signos de recuperación y crecimiento».

La Comisión Europea, en estrecha colaboración con la Presidencia Española del Consejo, organiza los días 14 y 15 de abril de 2010 una Conferencia europea de partes interesadas del sector del turismo en Madrid, España.

El turismo es un sector clave de la economía europea. Comprende una amplia variedad de productos y destinos y en él participan muchas partes interesadas muy diversas, tanto públicas como privadas, con unos ámbitos de competencia muy descentralizados, en muchos casos a nivel regional y local.
Europa podría promover el turismo de calidad, sostenible y accesible que nos convierte en algo único en el mundo, gracias a su patrimonio histórico, artístico y cultural, al elevado nivel de formación del personal y a la atención que se presta al medio ambiente.

El Tratado de Lisboa reconoce la importancia del turismo, estableciendo, por primera vez, una competencia específica para la Unión Europea en este ámbito, y permitiendo que las decisiones se tomen por mayoría cualificada. Con ello, debería reforzarse a la UE como el principal destino turístico del mundo.
El sector del turismo de la UE genera más del 5 % del PIB de la misma, con aproximadamente 1,8 millones de empresas que emplean a cerca del 5,2 % de la mano de obra total (unos 9,7 millones de puestos de trabajo). Si se tienen en cuenta los sectores relacionados con el turismo, la contribución estimada de éste al PIB es mucho mayor: el turismo genera indirectamente más del 10 % del PIB de la Unión Europea y representa aproximadamente el 12 % de la mano de obra.

En la Conferencia de Madrid se debatirán temas específicos, como por ejemplo la innovación y la competitividad, el turismo sostenible y socialmente responsable, y cómo reforzar la imagen de Europa como destino turístico. Los Ministros y Secretarios de Estado de todos los países de la UE y de los países candidatos expondrán sus puntos de vista, junto con altos funcionarios que representan a las partes interesadas europeas y al sector privado. 

El resultado de la Conferencia allanará el camino para un enfoque coordinado y coherente sobre las iniciativas en materia de política turística que se emprenderán próximamente a nivel europeo. Se espera que esto quede reflejado en una Declaración que se presentará a la Comisión. Esta Conferencia coincide con una reunión ministerial informal sobre turismo, organizada por la Presidencia Española.

Más información sobre la política de turismo de la Comisión Europea: http://ec.europa.eu/enterprise/sectors/tourism/index_es.htm